Abschluss des 98. Geschäftsjahres bei Magnet-Schultz
Am 30. 06. 2010 hat Magnet-Schultz Memmingen, Spezialfabrik für elektromagnetische Aktoren und Sensoren (MSM, www.Magnet-Schultz.com), das 98. Geschäftsjahr abgeschlossen. In Folge der Finanzkrise ist der Umsatz von €200 Mio. im Rekordjahr 2007/2008 auf 142 Mio. in /09 gefallen und in /10 wieder auf 150 Mio. gestiegen.


Durch ein Bündel von Maßnahmen und konsequente Kurzarbeit mit der einvernehmlichen Zielsetzung soviel Personal wie möglich zusammenzuhalten hat MSM den Rückschlag gut bestanden und die Voraussetzungen durchgehalten, die Chancen einer Erholung ohne Verzögerung wahrzunehmen. Für das Geschäftsjahr 2010/2011 werden 175 Mio. Umsatz geplant.


MSM pflegt weiterhin stabile Kunden in sehr verschiedenen Branchen, wovon mehrere bereits wieder Vorkrisenniveau erreicht haben.


Die Innovation von Produkten und Prozessen wurde auch in der Krise intensiv vorangetrieben. Neue, anspruchsvolle Anwendungen in Automotive, Aerospace, Automation, Medizintechnik und ATEX generieren erste zusätzliche Umsätze und tragen zur Erholung bei.


Dank sehr guter Ausstattung konnte in der Krise ohne Nachteil sparsam investiert werden. Die beruhigte Zeit wurde aber für Sanierungen genutzt.


MSM beschäftigt in Memmingen 1.375 Personen, die MSMgroup insgesamt 1.750 Personen und es werden bereits wieder Fachkräfte und Ingenieure eingestellt. Kurzarbeitern+innen haben die Möglichkeit zu vielfältiger Weiterbildung wahrgenommen. Auch konnten die Auszubildenden übernommen werden.

Die weiteren Betriebe Prefag bei Karlsruhe, Firma W. E. Schultz (Schweiz) und Magnet-Schultz of America Inc. (USA) bleiben wichtige und zukunftsorientierte Teile der Gruppe.


Am 1. Mai bzw. 3. Juli 2010 zeigten Bayern 3 bzw. SAT 1 positive TV-Berichte darüber, wie Magnet-Schultz mit der Krise fertig geworden ist. Am 14. 8. wurde MSM in einem entsprechender Artikel in der New York Times\World zitiert.