Positionskontrolle für Ventilkolben auf Basis Hallsensor

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Ein nur allzu bekanntes Sprichwort, das auch in der Technik, hier in der Hydraulik seine Anwendung findet.
 

Die Stellung des Ventilkolbens in seiner Bohrung entscheidet über die Funktion des Ventils und damit über die Bewegung der angesteuerten Maschine oder Anlage.
 

Stellen wir uns eine hydraulische Hebebühne vor: Wird der Ausleger zu weit ausgeschwenkt erkennt eine Sensorik die Gefahr, dass die Bühne kippen könnte und stoppt die gefahrbringende Bewegung indem der Zufluss des Hydrauliköls unterbrochen wird.
 

Bevor die Bühne nun erneut in Bewegung gesetzt werden darf, muss sichergestellt sein, dass sich der zuständige Ventilkolben in einer Lage befindet welche die gefahrbringende Bewegung nicht weiter fortsetzt.
 

Hier wird es wichtig, über ein eindeutiges Signal die Lage des Ventilkolbens zu kontrollieren – und dies zu vertretbaren Kosten. Magnet-Schultz hat auf diese Anforderung mit der Entwicklung einer Positionskontrolle auf Hallsensorbasis reagiert.
 

Der Sensor arbeitet nach dem tastenden Prinzip, das heißt, es ist keine Verbindung zwischen Ventilkolben und Sensorstange erforderlich, weil die Sensorstange von einer integrierten Feder gegen den Kolben gedrückt wird. Diese Bauart vereinfacht die Montage, da zwischen Ventilkolben und Sensorstange keine formschlüssige Verbindung hergestellt werden muss.
 

Der Sensor benötigt ein Eingangssignal von 9-32 VDC und liefert für 2 Schaltpunkte jeweils ein Schaltsignal: LOW <1,5VDC; HIGH > 7VDC. Der Schaltpunktbereich liegt bei der vorliegenden Ausführung bei +/- 0,4-0,7mm innerhalb eines mechanischen Hubs von +/- 8,5mm.

Der direkte Anschluss an eine SPS-Steuerung ist möglich, die Auswerteelektronik ist bereits im Gehäuse des Sensors integriert. Idealerweise erfolgt der elektrische Anschluss des Sensors über den verbreiteten M12 Stecker, der Sensoreingang ist verpolgeschützt, die Sensorausgänge sind kurzschlussfest.

Die Positionskontrolle arbeitet im Temperaturbereich von -40°C … +100°C und verfügt über die Schutzart IP69K.

Das Gerät ist gegenüber dem Medium des Ventils druckdicht ausgeführt, die Druckfestigkeit liegt bei 60bar Nenndruck, und 90bar max. Druckimpuls.
 

Für weitere Anwendungen ist es auch denkbar, Ausführungen für höhere Drücke, andere Messwege und trockene Einsatzfälle zu erstellen. Gerne erarbeiten wir eine auf Ihre Aufgabenstellung optimierte Lösung.
 

Weitere Technische Daten und Informationen nach Technischem Datenblatt V1300.4407



Positionskontrolle E-Z 020-779
Positionskontrolle E-Z 020-779



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