Permanent-Elektro-Haftmagnete Typ GM P … B01

 

Der Haftmagnet G MP arbeitet nach dem Ruhestromprinzip. Er verfügt über einen integrierten Permanentmagneten, deshalb zieht er ferromagnetische Gegenstücke ständig an.

Beim Anlegen der Nennspannung mit der korrekten Polung wird über eine eingebaute Spule das Magnetfeld des Permanentmagneten soweit kompensiert, dass nur noch eine geringe Resthaltekraft wirkt. Das fixierte Gegenstück wird freigegeben.

 

Baugrößen (Durchmesser): 25 mm, 30 mm, 35 mm, 50 mm
Haltekraft: 110 N – 800 N

  • Ansteigende Magnetkraft-Hub-Kennlinie
  • Elektrischer Anschluss über freie flexible Anschlussenden
  • Befestigung über Gewindebohrungen auf der Rückseite
  • Schutzart: IP00
  • Spannungsart: Gleichspannung, DC
  • Polfläche verzinkt

 

FAQ Haltemagnete

Wann kommen Haftmagnete zum Einsatz?

Haltemagnete kommen dann zum Einsatz, wenn nur sehr geringe Hübe realisiert werden müssen oder wenn Werkstücke bzw. der optionale Anker festgehalten werden sollen.

Welche Haltekräfte kann ich mit Haftmagneten realisieren?

Unser Standardprogramm umfasst Haltemagnete im Durchmesserbereich von 20 bis 100 Millimeter. Je nach Baugröße variiert die Haltekraft zwischen 80 und 3700 Newton.

Dabei kommt die in den Datenblättern angegebenen Haltekraft nur zur Wirkung, wenn das Werkstück in Abmessung und Material dem vorgeschlagenen Anker entspricht und keine Luftspalte zwischen Werkstück und Polfläche des Haftmagneten durch Fluchtungsfehler, Unebenheiten, Verschmutzung oder Korrosion entstehen. Bereits minimale Luftspalte reduzieren die Haltekraft erheblich.

Was ist der Unterschied zwischen einem Haftmagnet und einem Permanenthaftmagnet?

Die beiden Geräte unterscheiden sich in der Funktionsweise, rein äußerlich fällt beim Permanenthaftmagnet die größere Bauhöhe auf. Der Haftmagnet besteht im Wesentlichen aus einer Spule, die in einem weichmagnetischen Topf steckt. Wird die Spule bestromt, entsteht an der Polfläche das Magnetfeld, ferromagnetische Teile werden angezogen.

Der Permanenthaftmagnet enthält zusätzlich zur Spule einen Permanentmagneten. Dieser sorgt dafür, dass ferromagnetische Teile ständig angezogen werden. Durch polungsrichtige Bestromung der Spule wird das Magnetfeld des Permanentmagneten geschwächt – die Haltekraft verringert sich auf eine geringe Resthaltekraft.

Wie werden Haltemagnete befestigt?

Unsere Haltemagnete besitzen zur Montage auf der Rückseite eine oder mehrere Gewindebohrungen. Für kundenspezifische Sonderlösungen sind andere Befestigungsarten wie Klemmung am Umfang, Flanschbefestigung oder Befestigung über einen angedrehten Bund oder Einstich möglich.

Warum nimmt die Magnetkraft bei Haltemagneten mit dem Luftspalt schneller ab als bei Hubmagneten?

Der Luftspalt, also die Distanz zwischen Anker und Polfläche stellt für das Magnetfeld einen großen Widerstand dar. Das vergleichsweise einfache Funktionsprinzip des Haftmagneten bedingt, dass zwischen der Polfläche und dem Anker zwei wirksame Luftspalte entstehen. Bei Hubmagneten wird die Anzahl der wirksamen Luftspalte durch geeignete konstruktive Maßnahmen auf einen reduziert. Dadurch lassen sich größere Kräfte über größere Hübe realisieren.

Auf der Polfläche von Haftmagneten und Haltemagneten ist ein schwarzer Ring sichtbar. Was verbirgt sich dahinter?

Der Schwarze Ring besteht aus einer speziellen Vergussmasse, mit der die Spule im Magnettopf fixiert ist. Damit die Vergussmasse in keinem Fall über die Polfläche hinaussteht und damit gegebenenfalls einen unerwünschten Luftspalt erzeugt, wird diese gegenüber der Polfläche geringfügig zurückversetzt.